Franken-Onleihe. Wer hat Angst vorm schwarzen Mann

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Mit 16 Jahren war Gert Schramm der einzige schwarze Häftling im KZ Buchenwald. In der DDR schlug er eine Funktionärskarriere aus und arbeitete stattdessen als Kumpel in der Wismut und im Walzwerk. Nach der Wende baute er sein Taxiunternehmen aus und engagierte sich gegen Rechts. Die ungewöhnliche und bewegende Geschichte eines schwarzen Deutschen, der sich im "Dritten Reich", in West-, Ost- und im Nachwendedeutschland behaupten musste, ist ein eindringliches Zeugnis dafür, wie Rassismus und Ausgrenzung die Gesellschaftssysteme überdauern und was man dagegen tun kann.

Autor(en) Information:

Gert Schramm, geboren 1928 in Erfurt, war nach dem Kriegsende Dolmetscher bei der Sowjetischen Militäradministration, dann Bergmann in Frankreich, bei der Wismut und im Ruhrgebiet. Nach der Rückkehr in die DDR arbeitete er u.a. in Transport- und Baubetrieben und schließlich als Taxiunternehmer. Er ist Mitglied des Häftlingsbeirates beim Internationalen Komitee Buchenwald-Dora-Nebenlager. Gert Schramm lebt in Eberswalde. Er erzählt heute als Zeitzeuge auf zahlreichen Veranstaltungen aus seinem Leben.

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