Franken-Onleihe. Gedankenspiele über die Neugier

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Inhalt:

Wenn sich der scharfsinnige Kosmopolit Ilija Trojanow seinen Gedankenspielen über die Neugier widmet, dann ist am Ende eines klar: Ich will die Welt erfahren und meine Neugier an der Neugier ist geweckt. In der Tradition der alten Rhetoriker erschafft Trojanow die Figuren Herr und Frau Gier, anhand derer er fallbeispielartig die Neugier der Leser*innen herauskitzelt. Zudem lässt er uns an seinem großen Wissensschatz teilhaben, zieht Wörterbücher aus dem 18. Jahrhundert heran, um anhand etymologischer Herleitungen aufschlussreiche Erkenntnisse abzuleiten. Trojanows große Kunst dabei ist, Wissen unterhaltend zu vermitteln und die Leserschaft gierig auf die Neugier werden zu lassen. "Wenn ich Interesse habe an dem, was existiert, habe ich Interesse an dem, was sein könnte. Vorwitzig kann ich mir mehr Schönheit und Gerechtigkeit, mehr Erhaltung und Freiheit herbeisehnen. Mir die bessere Welt in allen geläufigen sowie selbst gemischten Farben ausmalen. Neugier ist das Salz des Tagtraums, ein Vektor, der in die Zukunft weist, in Richtung Utopie ..."

Autor(en) Information:

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, aufgewachsen in Nairobi, studierte Jura, Ethnologie und Havarie in München. Autor, Übersetzer und Publizist. Lebte von 1998-2003 in Bombay, von 2003-2006 in Kapstadt. Seit 2008 in Wien zuhause. Veröffentlichungen seit 1996 (u.a. "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall", "Der Weltensammler" 2006, "Nach der Flucht" 2017). Trojanow erhielt für sein in mittlerweile 31 Sprachen übersetztes Werk zahlreiche Preise, darunter den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2000, den Preis der Leipziger Buchmesse 2006, den Heinrich-Böll-Preis 2017 und den Vilenica International Literary Prize 2018

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